Gefahr für Tier und Umwelt

Im Lußhardtwald im Einzugsgebiet der geplanten Windkraftanlagen befindet sich eine Vielzahl von Fledermauskolonien und ein Rotmilanhorst. Zudem ist der Rheingraben ein Vogelzuggebiet.
Es ist zu erwarten, dass viele Tiere den Rotoren der geplanten 10 Windkraftanlagen mit einem Rotorduchmesser von 150 Metern zum Opfer fallen.

Zu erwarten ist auch, dass die Schallimissionen der geplanten Windkraftanlagen auch Auswirkungen auf die Wildtier- und Insektenpopulation haben werden

Immer wieder kommt es zu Bränden und Havarien an Windkraftanlagen, alleine in den Jahren 2015 bis 2018 gab es mind. 70 Zwischenfälle (ohne offshore)!

Dabei kam es in diesen vier Jahren zu
– 31 Bränden
– 25 Gondel- bzw. Rotorblatt Abwürfen
– Ölaustritt, das Öl wurde durch die Rotorblätter weiträumig in der Umgebung verteilt!

Windkraftanlagen können von unseren Feuerwehren nicht gelöscht werden. Die Feuerwehren können nur herabfallende brennende Teile am Boden löschen und über Tage hinweg die Anlage „kontrolliert“ abbrennen lassen.
Die immer häufiger bestehenden Trockenheit in den Wäldern macht dies umso gefährlicher.

Gefahren für die Umwelt ergeben sich von Windkraftanlagen durch den Abrieb an den Rotorblättern (Mikroplastik, Verbundfasern) und durch mögliche Ölverschmutzungen bei Havarien oder Schäden an den Gondeln.  In einer WEA befinden sich mehrere hundert Liter Getriebe- und/oder Hydrauliköl.